Tipps für die Fasnacht

So kommen Sie gesund durch’s närrische Treiben

Ob Gelegenheitsbesucher oder Vollblut-Fasnächtler: Folgende Tipps können Ihnen helfen, die turbulenten Tage und Nächte (sowie den Morgen danach) gut zu überstehen. 

Warm halten mit Schichten
Um nicht zu frieren lohnt es sich, ein warmes Kostüm zusammenzustellen. Dazu gehören gut gefütterte, wasserdichte Schuhe, lange Unterwäsche, Strumpfhosen oder Leggins, sowie ein Paar wollene Ersatzsocken. Wenn Sie schon einmal in einer Bar waren während der Fasnacht, werden Sie wissen, dass der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draussen sehr gross sein kann. Daher bewährt sich eine Art «Zwiebel-Look». Je mehr Schichten Sie tragen, desto wärmer werden Sie haben, wenn Sie draussen sind. Und sobald Sie in die Wärme kommen, können Sie bei Bedarf einzelne Schichten ablegen um nicht zu schwitzen. Jacken, Schals, Handschuhe, Mützen oder auch Perücken eignen sich nicht nur hervorragend zur Warmhaltung – sie können natürlich auch gute Kostümaccessoires sein! Übrigens: Eine klassische Erkältung holt man sich nicht – wie oft vermutet – durch die Kälte, sondern viel mehr durch den engen Kontakt mit Leuten, die bereits erkrankt und infektiös sind. In grossem Gedränge lohnt es sich also, falls möglich, etwas Abstand von erkälteten Mitfasnächtlern zu halten. 

Alkohol wärmt von innen – oder?
Bier, Wein und «Cüpli» gibt’s an der Fasnacht an jeder Ecke. Gerade an kalten Abenden greifen Fasnächtler zudem gerne auch zu Glühwein, Schnaps oder «Kafi mit Schuss» um sich aufzuwärmen. Zwar entsteht durch Alkoholkonsum tatsächlich ein warmes, wohliges Gefühl, doch der Eindruck täuscht: Alkohol weitet die Blutgefässe an der Hautoberfläche. Dies führt zu einem stärkeren Wärmeverlust. Ihr Körper und insbesondere Ihre Organe frieren, ohne dass Sie es merken. Durch die Unterkühlung wird das Immunsystem geschwächt und das Erkältungsrisiko steigt dadurch enorm. Wenn Sie also eine echte Stärkung brauchen und ihrem Körper was Gutes tun wollen, greifen Sie besser zu einer warmen Tasse Kakao oder einem Tee. Sie ersparen sich damit eine Erkältung. Und den Kater am nächsten Morgen. 

Vollständig auf Alkohol verzichten müssen Sie nicht zwingend. Wenn Sie aber den ganzen Abend fit bleiben wollen, sollten Sie darauf achten, dass Sie genügend Wasser trinken. Auf jedes Glas Alkohol sollte ein Glas Mineralwasser folgen. Alkohol hemmt die Ausschüttung des Hormons Vasopressin, das zuständig ist für einen stabilen Wasserhaushalt. Wird nicht genügend Wasser eingenommen, wird der Körper durch den Alkohol ausgetrocknet. Dies führt zu Müdigkeit, Rücken-, und Nackenschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen und dem berüchtigten «Hangover» am nächsten Tag.

Der Morgen macht den Tag
Wie fit Sie an der Fasnacht sind, können Sie schon am Morgen sowie dem Abend davor beeinflussen. Machen Sie sich idealerweise einen gemütlichen Abend und gehen Sie möglichst früh ins Bett. Um Müdigkeit am nächsten Tag vorzubeugen, sind sieben bis neun Stunden Schlaf ideal. Anschliessend sollten Sie sich ein herzhaftes Frühstück gönnen, um die nötigen Nährstoffe zu tanken. Ein energiereicher Start in den Tag hat eine langfristige Wirkung und hilft, Sie fit zu halten. Egal, wie wenig (oder auch viel) Sie geschlafen haben: Ein kurzer Powernap von rund 15 bis 20 Minuten lohnt sich zu jeder Tageszeit. So können Sie kurz abschalten und der Körper kann Energie tanken.

Leichter essen – leichter feiern
Auch wenn Sie beim Frühstück richtig reinschaufeln, Ihr Magen wird sich im Verlauf des Tages wohl doch ein paar Mal melden – am Abend sowieso. Es ist daher hilfreich, ein paar kleine Snacks einzupacken. Darvida, Zwieback oder Kornriegel bewähren sich bestens – und sind stets schnell zur Hand. Wenn Sie im Restaurant oder an der Imbissbude essen, sollten Sie auf die Signale Ihres Körpers achten. An der Fasnacht wird oft sehr fettreich gegessen. Dies ist grundsätzlich kein grosses Problem, zu viele fettige Speisen können jedoch Völlegefühl und Trägheit auslösen. Grundsätzlich gilt: Leichter essen – leichter feiern! Nehmen Sie sich auf jeden Fall Zeit beim Essen und trinken Sie zwischen den Mahlzeiten genügend Wasser, denn das Sättigungsgefühl setzt nicht sofort ein. 


Wir wünschen Ihnen schöne und gesunde Fasnachtstage!